Am 3. August 2026 brachte Zora nach einer normalen Tragezeit von 62 Tagen ihren zweiten Wurf zur Welt. Die Zahl der Welpen ließ natürlich gleich den Bezug auf die „sieben Zwerge“ aus dem Märchen aufkommen, obwohl die sechs Mädchen und der kleine Rüde doch waschechte Standard-Teckel sind. Unsere kleinen Zwerge sind sie trotzdem. Den Vater der Sieben haben wir hier bereits vorgestellt.

Ein Bild vom dritten Tag zeigt: Alles ist in bester Ordnung.
Die „sieben Zwerge“ wogen bei der Geburt zwischen 200 und 285 Gramm. Verglichen mit den Achtlingen aus dem A-Wurf ist die Spannbreite etwas größer, das durchschnittliche Gewicht liegt leicht über dem der Halbgeschwister. Viel wichtiger ist jedoch, dass die Welpen vom ersten Tag an zunehmen. Nicht einmal den oft beobachteten Gewichtsverlust nach dem Wechsel von der Nabelschnur auf die mütterliche Milchbar gab es. Wie schon beim ersten Wurf nährt Zora die Kleinen reichlich. Daran lässt die Waage beim allabendlichen Wiegen keinen Zweifel zu.

Der Kick fürs ganze Leben: Kolostrum gleich nach der Geburt.
Eine der wichtigsten Grundlagen für ein gesundes Leben wird jedoch gleich nach der Geburt gelegt. Nur wenige Stunden und ein paar Schluck ganz besondere Milch entscheiden darüber, ob die Welpen es schaffen, stabile Abwehrkräfte gegen Infektionen aufzubauen. Was hier nicht passiert, lässt sich später so gut wie nicht mehr aufholen. Zoras Welpen konnten wir schon wenige Minuten nach der Geburt – kaum dass sie sie rundherum abgeputzt hatte – anlegen, damit sie die mütterlichen Antikörper mit der Kolostralmilch aufnehmen konnten.

Tag 8: Schlafen, trinken , schlafen, trinken, schlafen…..

Sind erst Augen und Ohren auf, werden aus den Krabbeltouren auch schon Gehversuche. Nach drei Wochen steht ausgiebiges Spielen schon auf jedem Tagesplan.

Da kann die Herausforderung nicht groß genug sein.

Früh übt sich, was ein Teckel werden will: Die ganz Mutigen trauen sich nach vier Wochen auch schon in die Röhre.

Gleichzeitig geht es raus ins Grüne, wo an jedem Halm ein neuer Geruch zu erkunden und so einiges auf Essbarkeit zu überprüfen ist.

Höchste Zeit, dass der Freilauf fertig wird. Da stört ein bisschen Regen nicht.



